:: Nautisches Lexikon
Aladin-Klampe | Aladin-Klampe |
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Aladin-Klampe Das Tau wird dabei durch die Haftreibung mit den Hörnern der Klampe gehalten. Durch ihre Form und die Art, wie das Tau auf der Klampe belegt wird, liegt das Tau über eine möglichst lange Strecke auf den Hörnern auf und vergrößert dadurch die Haftreibung. Sollte das Tau ins Gleiten geraten, wird es dadurch gebremst, dass es zwischen den Hörnern jeweils die Biegerichtung wechseln muss. Normalerweise ist nach zwei bis drei Umschlingungen der Klampe mit einem Tau die maximale Festigkeit der Verbindung bereits erreicht - der genaue Wert hängt von Geometrie und Material von Tau und Klampe ab. Weitere Umschlingungen machen die Verbindung dann nicht fester. Klampen werden auf ihren Untergrund (beispielsweise das Schiffsdeck oder den Mast) geschraubt oder geschweißt. Klampen gibt es je nach Verwendungszweck und der damit verbundenen Kräfte (Last) in unterschiedlichen Größen und aus unterschiedlichen Materialien. Beim Befestigen eines Taus an einer Klampe mittels geeigneter Knoten spricht man seemännisch auch vom Belegen der Klampe.
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