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Führerscheinpflicht im Ausland

Mit den richtigen Papieren gibt es im Ausland keine Probleme.

Wer mit einem eigenen, in Deutschland registrierten Boot im europäischen Ausland fahren will, hat im wesentlichen folgende Fragen zu klären:

  • Habe ich den für das ausländische Revier erforderlichen Bootsführerschein?
  • Habe ich das vom Gastland geforderte Bootsdokument?
  • Besteht für mein Boot die im Gastland möglicherweise geforderte Haftpflichtversicherung?
  • Bestehen sonstige Regularien, die ich im Gastland zu beachten habe.

    Zu den einzelnen Fragen lassen sich eigige Grundregeln aufstellen:
  • Im führerscheinpflichtigen Ausland wird grundsätzlich der amtliche deutsche Führerschein verlangt, der im Heimatland zum Befahren vergleichbarer Gewässer vorgeschrieben ist (siehe hierzu auch das Kapitel "Führerschein und Versicherung").
  • Alle in Deutschland ausgegebenen amtlich anerkannten Bootsdokumente werden bis auf wenige Ausnahmen auch im europäischen Ausland anerkannt. Die Ausnahmen werden unter dem Stichwort "Bootsdokument" erläutert. Wenn es im Text heißt: "Alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt", bezieht sich das ausdrücklich auf die in Deutschland erteilten amtlichen oder amtlich anerkannten Bootsdokumente.
  • Da im Gegensatz zu Deutschland in einigen europäischen Ländern eine Bootshaftpflichtversicherung vorgeschrieben ist, muss bei Reisen in solche Länder rechtzeitig vor Reisebeginn eine entsprechende Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.
  • In einigen europäischen Ländern bestehen weitergehende Vorschriften für die Zulassung des Bootes, die nicht oder nur bedingt von Deutschland aus erledigt werden können. Diese skizzieren wir bei jedem Land unter dem Stichwort: "Sonstiges". In einem weiteren Kapitel behandeln wir das Thema "Grenzübertritt" in Europa. Zunächst die Bestimmungen einzelner Länder im Detail (alphabetisch geordnet):

Belgien
Führerschein: nicht vorgeschrieben;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: gesetzlich vorgeschrieben;
Sonstiges: das Befahren der belgischen Binnenschifffahrtsstraßen ist gebührenpflichtig. Die entsprechende Vignette (Flandern) bzw. der entsprechende Kontrollzettel (Wallonien) kann an den Eingangsschleusen gekauft werden.

Bulgarien
Führerschein: nicht vorgeschrieben;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -

Dänemark
Führerschein: nur vorgeschrieben für Boote über 20 t Wasserverdrängung;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: Besondere Zollvorschriften beachten! Rettungswestenpflicht für alle Personen an Bord; Jetskiverbot auf Binnengewässern und in Naturschutzgebieten.

Finnland
Führerschein: Obwohl für finnische Skipper keine Führerscheinpflicht besteht, muss der Führerschein ausländischer Skipper den Bestimmungen des Heimatlandes entsprechen;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt; Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: die höchstzulässige Personenzahl an Bord (Herstellerangaben) darf nicht überschritten werden.

Frankreich
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: Auf den französischen Binnengewässern einschließlich Rhein und Moselwerden alle nach deutschen Vorschriften erteilten amtlichen und amtlich anerkannten Bootspapiere akzeptiert.
Achtung: In seinen Küstengewässern verlangt Frankreich von Booten unter deutscher Falgge zwingend Flaggenzertifikat des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: das Befahren der französischen Binnengewässer ist gebührenpflichtig.
Die entsprechende Vignette kann bei den Büros der Voie Navigable de France (VNF) vorab bestellt werden Außerdem ist die Vignette an den meisten Eingangsschleusen beim Büro der VNF erhältlich (nur zu den Bürozeiten).

Griechenland
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -

Großbritannien
Führerschein: nicht vorgeschrieben;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -

Irland
Führerschein: nicht vorgeschrieben;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -

Italien
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt. Dennoch empfehlen wir für Italien den Internationalen Bootsschein in Verbindung mit dem "Certificato".
Das hat folgenden Grund: In Italien gelten für die Sicherheitsausrüstung besondere Vorschriften. Leider aber hat sich noch nicht überall in Italien herumgesprochen, dass diese Vorschriften nach italienischem Schifffahrtsrecht für ausländische Boote nicht gelten! Um sich aus dieser merkwürdigen Rechtslage zu befreien, empfehlen wir allen Italienskippern, zusammen mit dem Internationalen Bootsschein das "Certificato" zu bestellen. Im "Certificato" wird bescheinigt, dass in Deutschland keine gesetzlichen Ausrüstungsvorschriften bestehen und deshalb dieses Boot lediglich mit der im "Certificato" aufgeführten Mindestausrüstung ausgestattet sein muss:
-eine Rettungsweste für jede an Bord befindliche Person;
-ein oder mehrere Feuer-löscher (je nach Bootsgröße) der Brandklassen ABCE;
-Pyrotechnische Signalmittel wie Handfackeln (rot), oder Signalpistole mit Patronen (Fallschirm rot);
-eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien:
-ein Erste-Hilfe-Set.
Bootshaftpflicht: gesetzlich vorgeschrieben; Mindestdeckungssumme 1,5 Mio. DM.
Sonstiges: die höchstzulässige Personenzahl an Bord (Herstellerangaben) darf nicht überschritten werden.

Kroatien
Führerschein: Bisher durfte man in Kroatien Boote bis 5 PS führerscheinfrei führen, was nun aber nicht mehr so ist! Für kleine Boote wurde der Befähigungsnachweis der Kategorie A eingeführt, welcher zum Führen motorisierter Boote wie folgt berechtigt:

- bis 7m Länge
- eine Motorisierung bis 15 KW
- bis 6 Seemeilen Entfernung von der Küste bzw. einer Insel

Für Boote/Yachten darüber hinaus (bis 30 BRZ) ist der Schein der Kategorie B erforderlich!

Ausländer (auch ohne dauerhaften Wohnsitz in Kroatien) können einen kroatischen Bootsführerschein einschließlich UKW-Sprechfunklizenz erwerben. Dazu ist eine Prüfung vor einem kroatischen Hafenamt abzulegen. Achtung: Das von Ausländern erworbene kroatische Patent einschließlich Funklizenz wird außerhalb Kroatiens nicht anerkannt. Eine Umschreibung dieses Patents in einen deutschen Sportbootführerschein bzw. eine deutsche Funklizenz ist nicht möglich.
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: gesetzlich vorgeschrieben;
Sonstiges: Das Befahren der kroatischen Küstengewässer ist gebührenpflichtig. Das so genannte "Permit" muss bei Einreise über Land beim zuständigen Hafenamt des Einsetzhafens, bei Einreise über See beim nächst erreichbaren Hafenamt beantragt und bezahlt werden. Das Permit gilt ab Ausstellungstag für jeweils für ein Jahr.
Auf Charterbooten muss ein Crewmitglied im Besitz eines UKW-Sprechfunkzeugnisses oder einer kroatischen Funklizenz sein.

Als deutscher Staatsbürger benötigt man entweder den Sportbootführerschein See oder das vom kroatischen Staat vorgesehene kroatische Bootspatent - welches Befähigungsnachweis genannt wird. Der deutsche Sportbootführerschein Binnen ist nicht ausreichend, ebenso wenig das Bodensee Schifferpatent !

Als Österreicher benötigt man den FB 2 - FB 4 oder das Kroatische Patent A / B oder C

Luxemburg
Führerschein: nicht vorgeschrieben;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges:-

Niederlande
Führerschein: Führerscheinpflicht für Boote über 15 m Länge und für Boote, die bauartgemäß schneller als 20 km/h fahren können (sog. "schnelle Boote"). Es werden nur folgende deutsche Führerscheine akzeptiert: Der amtliche Sportbootführerschein Binnen, ausgestellt nach dem 1.4.1989. Er gilt nur auf den Binnengewässern. Der amtliche Sportbootführerschein See, ausgestellt nach dem 1.1.1974, oder das Sportschifferpatent für den Rhein (jetzt Sportpatent). Diese Scheine gelten auf allen niederländischen Gewässern. Waddenzee, Ijsselmeer, Markermeer und Randmeere sowie Ooster- und Westerschelde sind nach nieder-ländischem Recht Küstengewässer, die nur mit dem Sportbootführerschein See bzw. dem Sportpatent befahren werden dürfen!
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt. "Schnelle Boote" müssen ein den deutschen Vorschriften entsprechendes Kennzeichen führen.
Bootshaftpflicht: vorgeschrieben für "schnelle Boote". Mindestdeckungssumme 1,25 Mio. Gulden.
Sonstiges: Besondere Ausrüstungsvorschriften für "Schnelle Boote" (siehe BOOTE-Extrabeilage 12/99 "Holland").

Norwegen
Führerschein: nicht vorgeschrieben;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -

Österreich
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: diverse zeitliche Fahrverbote und Zulassungsbeschränkungen für Boote mit Maschinenantrieb auf den österreichischen Seen beachten!

Polen
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes. Die Befähigungsnachweise der ehemaligen DDR werden in Polen nicht anerkannt. Sie müssen rechtzeitig vor der Fahrt in die aktuellen amtlichen bundesdeutschen Führerscheine umgeschrieben werden.
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben, aber dringend zu empfehlen;
Sonstiges: -

Portugal
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -

Schweden
Führerschein: nicht vorgeschrieben;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -
Schweiz
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: gesetzlich vorgeschrieben; Mindestdeckungssumme 2 Mio. Schweizer Franken. Ausländische Versicherungen können anerkannt werden, wenn sie den Schweizer Bestimmungen entsprechen.
Sonstiges: In der Schweiz müssen ausländische Boote von den zuständigen kantonalen Schiffsinspektoraten zugelassen werden. Die Zulassung ist mit einer kostenpflichtigen technischen Überprüfung verbunden. Je nach Kanton ist die Zulassung zeitlich befristet. In einigen Kantonen werden Kennzeichen erteilt, die am Boot geführt werden müssen (auch wenn das Boot ein deutsches Kennzeichen führt). Die kantonalen Vorschriften für die Sicherheitsausrüstung müssen eingehalten werden.

Spanien
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt; dennoch empfehlen wir das Flaggenzertifikat oder den Internationalen Bootsschein, da der Ausweis der deutschen Wasser- und Schifffahrtsämter in Spanien weitgehend unbekannt ist.
Bootshaftpflicht: gesetzlich vorgeschrieben für Boote ab 6 m Länge sowie für Wasserscooter. Mindestdeckungssummen 240 000 DM für Personen und 192 000 DM für Sachschäden.
Sonstiges: -

Slowakische Republik
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: die höchstzu- lässige Personenzahl an Bord (Herstellerangaben) darf nicht überschritten werden.

Slowenien
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: Anmeldung beim Zoll und der Polizei erforderlich.

Tschechische Republik
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -

Türkei
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: nicht vorgeschrieben;
Sonstiges: -

Ungarn
Führerschein: Führerscheinpflicht entsprechend den Bestimmungen des Heimatlandes;
Bootsdokument: alle deutschen Bootsdokumente werden anerkannt;
Bootshaftpflicht: gesetzlich vorgeschrieben;
Sonstiges: Für vorübergehend nach Ungarn eingeführte Boote muss ein Triptik (Grenzübertrittsschein) ausgestellt werden. Die höchstzulässige Personenzahl an Bord (Herstellerangaben) darf nicht überschritten werden.
Vorgeschriebenn ist folgende Mindestausrüstung:
-eine Schwimmweste für jede an Bord befindliche Person;
-Rettungsring oder
Rettungsboje mit mind.
30 m Schwimmleine;
-Ankergeschirr;
-Festmacher;
-Tauwerk;
-Feuerlöscher mind. 2 kg;
-Bootshaken;
-zwei Stechpaddel;
Der Balaton (Plattensee) ist für Motorboote gesperrt.

In Europa über die Grenze

An den Binnengrenzen der Europäischen Union gibt es zu Lande und an den grenzüberschreiten-den Binnenschifffahrtsstraßen keine Grenz- oder Zollkon-trollen mehr (Schengener Abkommen).
An den Binnengrenzen zwischen EU- und Nicht-EU-Ländern finden zu Lande und auch auf den grenzüberschreitenden Binnengewässern (beispielsweise Oder zwischen Deutschland und Polen, Elbe zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik, Donau zwischen Österreich und Ungarn) weiterhin normale Grenz- und Zollkontrollen statt. Neben den persönlichen Papieren (Pass oder Ausweis), den Bootspapieren und dem Bootsführerschein wird bei diesen Grenzübertritten häufig auch eine Crewliste verlangt.
Anders ist die Situation bei Grenzübertritten auf See: Grundsätzlich muss vor dem Verlassen der Hoheitsgewässer eines Landes in einem Zollhafen (Port of Entry) aus- und beim Einlaufen in die Hoheitsgewässer eines anderen Landes in einem Zollhafen einklariert werden. Dies gilt ausdrücklich auch für Boote von EU-Bürgern, die sich über See von einem EU-Land in ein anderes bewegen.

Langzeitaufenthalt im Ausland
Seit dem Inkrafttreten des Umsatzsteuer-Binnenmarktgesetzes am 1. Januar 1993 können EU-Bürger ihre Boote zoll- und abgabenfrei unbefristet in jedem anderen EU-Land benutzen und stationieren.
Dies setzt allerdings voraus, dass für das Boot, wenn es nach dem 1. Januar 1985 in Betrieb genommen worden ist, beim Kauf oder nachträglich in einem beliebigen EU-Mitgliedstaat die Mehrwertsteuer (Einfuhrumsatzsteuer) entrichtet wurde. Es ist deshalb empfehlenswert, bei Aufenthalten im EU-Ausland einen geeigneten Nachweis über die bezahlte Mehrwertsteuer mitzuführen (beispielsweise Kaufvertrag mit ausgewiesener Mehrwertsteuer; Steuerbescheid).
Gleiches gilt für Aufenthalte in Nicht-EU-Ländern: Häufig wird bei Wiedereinreise nach Deutschland der Nachweis über die abgeführte Mehrwertsteuer verlangt. Bootspapiere sind nicht geeignet, diesen Nachweis zu erbringen!
Bei längeren Aufenthalten deutscher Boote im Nicht-EU-Ausland gelten weiterhin die Bestimungen der Genfer Zollkonvention von 1956 und die nationalen Zollgesetze. Auskunft erteilen die jeweiligen nationalen Zollbehörden.

Führerscheinklausel

Was ist versicherungsrechtlich los, wenn ein deutscher Skipper im führerscheinfreien Ausland sein Boot ohne Führerschein führt und es zu einem Schaden kommt? Zahlt die Versicherung? Dies hängt entscheidend von der "Führerscheinklausel" Ihres Versicherungsvertrages ab. Es könnte sein, dass die "Führerscheinklausel" so formuliert ist, dass Ihre Versicherung nur dann zahlt, wenn der deutsche Schiffsführer im Besitz eines für das entsprechende Revier nach deutschen Vorschriften vorgeschriebenen Befähigungsnachweises ist. Im Zweifel sollte man sich eine schriftliche Deckungszusage geben lassen!
Auch wer mit anderen als deutschen Führerscheinen sein Boot im Ausland führt, sollte, wenn das Boot in Deutschland versichert ist, eine schriftliche Deckungszusage vom Versicherer einholen.
Dass "faule Führerscheine" zum Deckungsausschluss führen, sollte jeder Skipper bedenken, der mit sich mit solchen wertlosen Scheinen aufs Wasser wagt.

 
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