Mastrutscher
Mastrutscher

Wer kennt es nicht: Großsegel setzen ist anstrengend. Je größer und schwerer das Segel, desto mehr Mühe macht es, dieses zu setzen bzw. zu bergen. Die klassischen Kunststoffrutscher haben einen hohen Gleitwiderstand und verkanten sehr oft in der Mastnut, umso wichtiger ist es, das Schiff immer im Wind zu halten. Auf Regattayachten ist es üblich, die Großsegel ganz ohne Mastrutscher zu fahren. Es ist bei einer hohen Anzahl von Crewmitgliedern auch kein Problem, das Segel sorgfältig in die Nut einzufädeln und beim Bergen mit mehreren Leuten aufzutuchen. Fahrtenyachten werden mit kleiner Crew gesegelt. Hinzu kommt, dass moderne Lattensegel beim Reffen stark auf den Mast drücken, was das Manöver erschwert. Um diesem Problem vorzubeugen gibt es mittlerweile vielerlei an Rutschersystemen, welche das Setzen, Reffen und Bergen von Großsegeln sehr vereinfachen.


Pflege und Wartung der Rutscher ist einfach. Es reicht aus, sie mit klaren Wasser und Spülmittel zu reinigen. Das Wichtigste bei der Wartung ist, sie niemals mit Fetten, Silikon oder ähnlichem einzusprühen. Dabei besteht nämlich die Gefahr, dass sich im Schmiermittel Staub und Sand festsetzen können, was wie Schleifpaste wirkt,   und die Kugeln sehr schnell verschleißen lässt.

 

Es gibt  natürlich noch sehr viele andere System, die je nach Segelgröße und Mastprofil sinnvoll sein können. Gerne beraten wir Sie bei diesem sehr wichtigen Detail, denn leichtes Segelsetzen ist wichtig für mehr Freude am Segeln.


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