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Schlauchboote

Schlauchboote von Zodiac, Bombard und Avon

Kommen Sie vorbei und schauen sich Ihr Lieblingsboot von Zodiac, Bombard oder Avon direkt bei uns vor Ort an. In unserer Schlauchboothalle erwarten Sie Neuheiten oder auch das ein oder andere Gebrauchtboot.

Unsere Schlauchboote sind mit und ohne Außenborder erhältlich. Ob Standard- oder Zusatzausstattung – bei uns sind Sie bestens beraten, wenn es um Boote, Zubehör und Ersatzteile geht.

Als langjähriger Schlauchboothändler können wir Sie individuell und kompetent beraten und erstellen Ihnen gerne Ihr persönliches Angebot – kostenfrei und unverbindlich.


Klassifikation

Als Schlauchboot definiert man ein Boot mit einem Schlauch als Rumpf oder als Außenseite. Der Schlauch ist hierbei entweder aus
  • Kunststoff-Folie,
  • weichgemachtem PVC,
  • gummiertem Gewebe (z.B. Hypalon
  • oder synthetischem Gummi (z.B. PU)
gefertigt ist.

Nach Einsatzmöglichkeit

  • Badeboot, das sogenannten „Gummiboot“
  • Aufblasbares Kanu, Kajak (mit Doppelpaddel) oder Kanadier (mit Stechpaddel) als praktische Alternative zum Faltboot, oft auch für leichtes bis mittelschweres Wildwasser geeignet, und nicht wirklich ein Schlauchboot
  • Yachttender, kleines Beiboot
  • Raftingboot für den Einsatz im Wildwasser, das eigentlich kein Schlauchboot ist, sondern ein Floß (englisch „raft“)
  • Sportschlauchboot mit Außenbordmotor und festem Rumpf oder aufblasbarem Kiel (Boden)
  • Offshore-Boot mit einem oder mehreren starkem Außenbordmotoren, wie es z. B. bei Greenpeace, der Feuerwehr und Polizei, der Marine, Rettungsgesellschaften oder auch in der maritimen Ölindustrie eingesetzt wird. Dieser Bootstyp hat einen festen Rumpf und hervorragende Manövrierfähigkeiten bei rauhen Wasser. Seefähige Boote gibt es teilweise mit Kajüte, ja sogar mit Innenbordmotoren und Jetantrieben oder Z-Antrieben.

Nach Bauweise

  • Voll aufblasbare Schlauchboote („inflatable (boat)“),
  • Voll aufblasbare Schlauchboote mit festem aus Aluminium oder Holz gefertigten Einlege-Boden, dem „hard floor inflatable (boat)“,
  • Festrumpfschlauchboote, dem „Rigid Inflatable Boat“ (oder auch „RIB“), einem Schlauchboot, welches einen aus GFK, Aluminium oder Kevlar gefertigten Rumpf besitzt, der, lässt man die von einigen Herstellern im Rumpf untergebrachten Auftriebskammern außer acht, ohne Schlauch nicht oder nur leer schwimmfähig ist, wie beim Anblick des Fotos des Rumpfes eines Festrumpfschlauchbootes ohne Schlauch ersichtlich ist.
  • Festrumpfboot mit umlaufendem Schlauch (zur Stabilitätserhöhung), dem „rigid boat with tubes“, welches einen aus beliebigem Material gefertigten Rumpf besitzt, der auch ohne Schlauch schwimmt, nur eben nicht so seetüchtig ist, wie mit Schlauch. Diese Festrumpfboote mit umlaufendem Schlauch sind von der Warte des Seemannes und des Schiffbauers aus betrachtet keine echten Schlauchboote, aber vom Laien und in Fachbüchern, wie dem Guinness Buch der Rekorde in der Kategorie „Schlauchboot“ eingeordnet und daher hier aufgeführt.

Nach Antriebsart

  • besegelte
  • geruderte/gepaddelte
  • motorgetriebene

Konstruktionsmerkmale

Man unterscheidet zwischen
  • voll aufblasbaren Schlauchbooten,
  • den „Badebooten“,
  • voll aufblasbaren Schlauchbooten mit festen Einlegeböden aus Holz, Aluminium oder aufblasbaren Einlegeböden, welche sich besonders kompakt verstauen lassen und dennoch aufgeblasen bis zu 8 Meter lang und voll tauglich z.B. für Antarktis-Expeditionen sein können, sowie Festrumpfschlauchbooten aus GFK oder Aluminium. Voll aufblasbare Schlauchboote, egal ob mit oder ohne festem Einlegeboden, werden vom Schiffbauer Inflatables genannt. Festrumpfschlauchboote nennt der Fachmann RIB (Rigid (Hull) Inflatable Boat).

Die Seitenwülste, eben die „Schläuche“, und auch die eventuell aufblasbaren Böden sind heutzutage meistens in mehrere Kammern unterteilt, um das Sinken bei Beschädigung einer Kammer zu verhindern.

Heute haben hochwertige Schlauchboote eine Länge von 2,5 bis knapp 20 Meter. Für gewöhnlich werden Schlauchboote durch einen oder mehrere Außenbordmotoren angetrieben. Schlauchboote mit Innenbordmotor, Z-Motor und Jetantrieb sind inzwischen auch erhältlich.

Alternativ können Schlauchboote natürlich immer noch gerudert oder gesegelt werden. Nur der Schachtmotor als Antrieb ist vollständig verschwunden. 

Haltbarkeit

Jedes Schlauchboot verliert Luft. Bei hochwertigen Schlauchmaterialien ist das Ventil die Leckstelle und bei minderwertigen Mischmaterialien das Schlauchmaterial selbst. Ein qualitativ hochwertiges Schlauchboot verlangt etwa einmal im Monat einen geringen Luftnachschub. Ein gutes Freizeitboot muss etwa einmal pro Woche ein wenig nachgepumpt werden. Ein qualitativ minderwertiges Schlauchboot (das Badeboot) benötigt jeden Tag eine gewisse Menge Luftnachschub, um den Schlauch wirklich prall zu halten. Es ist bei Neuwertigkeit aber auch noch schwimmfähig, wenn das Nachfüllen nur einmal in der Woche durchgeführt wird.

Die Haltbarkeit eines Schlauchbootes lässt dann merklich nach, wenn die Abstände, in denen die Schläuche nachbefüllt werden müssen, um das Schlauchboot schwimmfähig zu halten, signifikant kürzer und die Mengen der nachzubefüllenden Luft, um den Schlauch prall zu halten, signifikant größer werden. Vom Ende der Haltbarkeit ist dann die Rede, wenn ein Schlauchboot jeden Tag neu befüllt werden muss, um nicht nur pralle Schläuche zu behalten, sondern auch schwimmfähig zu bleiben. Da die Haltbarkeit sich umgekehrt proportional zum Alter des Schlauchbootes verhält, verkürzen sich die Aufpumpabstände zum Ende der Lebenszeit nicht nur, sondern sie verkürzen sich auch immer schneller. Ist zum Beispiel bei einem hochwertigen Schlauchboot mit Schläuchen aus reinen Mehrlagen Neopren-/PU-Material nach 10 bis 15 Jahren der Zeitpunkt erreicht, an dem das Boot fast jeden Tag wiederbefüllt werden muss, dauert es dann auch nur noch wenige Wochen, bis der Abstand des erforderten Wiederaufpumpens sich auf unter eine Stunde verkürzt.

Schlauchmaterial

Hochwertige Schlauchboote sind ausschließlich aus Mehrlagenmaterial gefertigt, von denen, je nach Einsatzzweck des Verwenders und Philosophie des Herstellers zumindest die äußerste entweder aus möglichst reinem Hypalon oder Polyurethan besteht und, da beides nicht gasdicht ist, zumindest eine der inneren Lagen aus möglichst reinem Neopren gefertigt ist. Derartige Schlauchboote lassen sich nahezu beschädigungssicher, ja sogar beschusssicher herstellen.

Kunststoff-Folien

Kunststoff-Folien verschiedenster chemischer Zusammensetzungen finden nur noch bei Badebooten Verwendung, da diese sehr billig herzustellen ist. Für professionelle Schlauchboote sind Kunststoff-Folien nicht ausreichend gasdicht.

PE

PE (Polyethylen) ist ein vergleichsweise harter Kunststoff, der oft bei kleineren „Badebooten“ als Schlauch- und/oder Rumpfmaterial Verwendung findet. Diese Boote sehen wie Schlauchboote aus, aber man kann den Rumpf wegen des harten Materials weder entleeren noch falten. Oft sind die Lufträume mit Schäumen gefüllt, um im Fall eines Lecks den Auftrieb zu behalten. Nur der Laie nennt diese mit PE-Schläuchen versehenen Boote „Schlauchboote“. De facto sind das aber keine Schlauchboote, weil sie eben nicht aufblasbar sind.

PVC

Reines PVC (Polyvinylchlorid) findet heute noch bei vielen Schlauchbooten Verwendung, ist jedoch nicht unumstritten, da PVC im Laufe der Zeit seinen Weichmacher ausdünstet, das PVC hart, spröde und gasundicht wird und der Schlauch und die Luftkammern eines solchen Schlauchbootes auch bei pfleglicher Behandlung je nach Bootshersteller und Fertigungsqualtät nach etwa 10 Jahren irreparabel beschädigt sind.

Eine intensive, kontinuierliche Pflege und der Schutz des Schlauches gegen UV-Licht und vor Temperaturen über 15 °C kann die Haltbarkeit eines aus PVC-gefertigten Schlauches um nochmal 5 Jahre verlängern, was bei der typischen Nutzung in der Freizeitschifffahrt (eben vor allem im Sommer und am Tage) jedoch kaum der Fall sein wird. So interessant das momentane Preis-Leistungsverhältnis von PVC für die Hersteller und Nutzer von Freizeitschlauchbooten auch sein mag, in der Ökobilanz ist PVC das schlechteste aller möglichen Materialien, da es sehr problematisch in der Entsorgung ist und auch zur Kontamination des Weltwasservorrates mit Weichmachern beiträgt.

Hypalon

Hypalon-Neopren Gemische sind ein Kompromiss, auch dem Freizeitschiffer ein halbwegs passables Schlauchboot anzubieten. Reine Mehrlagenfertigungen aus jeweils reinem, hochwertigen Hypalon und Neopren altern quasi nicht und jeder, der schon einmal einen Fahrradschlauch geflickt hat, kann es reparieren. Ein aus solchem Material gefertigtes Schlauchboot ist teuer, hält dafür aber ein paar Jahrzehnte. Langfristig ist es im Preis-/Leistungsverhältnis die kaufmännisch beste Wahl.

PU

Reine Mehrlagenfertigungen aus jeweils reinem, hochwertigem Polyurethan und Neopren sind bei einem neuen Schlauchboot weitgehend beschädigungssicher. In entsprechender Qualität gefertigt, ist es ohne besonderen Aufwand zu treiben, stich- und beschussfest. Allerdings lässt sich Polyurethan nur schwer verarbeiten, kaum reparieren und altert sowohl durch thermische, als auch durch mechanische Beanspruchung. Ein aus diesem Material gefertigtes Schlauchboot hält auch bei pfleglicher Behandlung nur etwa 15 Jahre. Ein neuer Schlauch schlägt dann oft mit etwa der Hälfte des Neupreises des ohnehin schon recht teuren Bootes zu Buche.

Schlauch

Gummi, das Material, mit dem alles begann, findet keine Verwendung mehr bei der Herstellung vom Schlauch oder dem Rumpf, seit die chemische Industrie andere, synthetische und in ihren Materialeigenschaften bessere Rohstoffe entwickelte. Dennoch wird die bis zu 3½ Meter Lange Badeboot-Variante des Schlauchbootes immer noch „Gummiboot“ genannt, egal aus welchem Material dieses gefertigt ist.

Neopren

Neopren ist das Material, welches PU und Hypalon gasdicht macht, ist aber leider auch sehr empfindlich gegen äußere Einflusse, weshalb man es in Mehrlagenverwendung mit reinen Hypalon- oder PU-Lagen kombiniert, nicht jedoch als äußerste oder innerste, sondern immer als eine mittlere Schicht.

Sonstige Gewebe

Verbindet man mehrere Lagen gleichen (PVC-PVC) oder unterschiedlichen (Hyplanon-Neopren-Hyplaon oder PU-Neopren-PU) Materials miteinander, um entweder die Haltbarkeit (PVC) oder die Gasdichtigkeit (Hyplanon-Neopren-Hyplaon oder PU-Neopren-PU) des Schlauches signifikant zu herhöhen, stellt sich das Problem, dass bei Krümmungen des Mehrlagenmaterials (im Verlauf der Produktion, aber auch beim Entleeren und transportvorbereitenden Falten) die kurveninneren Materialien andere Längen einnehmen müssten, als die kurvenäußeren, so dass die Verbindungen der Lagen zerstört werden. Lediglich die Varianten Hypalon-Neopren-Hypalon und PU-Neopren-PU bleibt jedoch auch bei Trennung der Lagen gasdicht. Allerdings sind die Lagen bei Trennung gegeneinander beweglich, was dazu führt, dass das Neopren an den Knickstellen im Laufe der Zeit verschleißt. Nur die Variante Hypalon-Neopren-Hypalon ist dann noch reparabel.

  Quelle: Wikipedia

 
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